Andere_Geldspiele

In den letzten Jahren sind an vielen Orten neue Spiele entstanden, die unser Verhältnis zu Geld thematisieren oder eine bestimmte Komplementärwährung im Spiel erfahren lassen. Die folgende Liste zeigt einen Ausschnitt der Möglichkeiten. Die hier gelisteten Spiele sind vor allem aufgrund ihres ideellen Inhaltes ausgewählt und nicht auf ihre Spielqualität überprüft worden.

Unterguggenberger Institut: Eine Seite, die verschiedene Spiele listet und auch ein vergleichendes Spielen vorschlägt, ist beim Unterguggenberger-Institut im Archiv auf einer Spieleseite „Wir spielen Wirtschaft“ aufgeschaltet. Es stehen vier Spiele auch mit Anleitungen und dem gesamten Material bereit:

Gradido: Aus dem Geldreformprojekt Gradido stammt nicht nur das obige Joytopia Spiel, sondern dieses wurde von einer Gruppe Mitglieder weiterentwickelt und verbessert:

Minutospiel: Das Minutospiel ist als Einführung zum Minuto-Geld gedacht, kann aber auch gut generelle Aspekte von Geld und Gegenseitigkeit darstellen. Es wird auf Anfrage von Mitgliedern des Minuto-Netzwerkes als Workshop angeboten, ist aber nicht direkt im Netz aufgeschaltet.

  • Minutocash (Website des Erfinders Konstantin Kirsch)
  • Minutoportal (International in 10 Sprachen mit ergänzenden Infos)

People Money Game (Englisch und Deutsch): Ein Spiel von John Rogers, dem Autor vom Buch PeopleMoney (zusammen mit Margrit Kennedy und Bernard Lietaer ). Ein Workshop-Spiel, das den Austausch unter verschiedensten Geldsystemen (mit Zins, ohne Zins, gegenseitiger Kredit) erleben lässt.

The Trading Floor Game (Englisch), La Corbeille (Französisch): Ein Spiel der Organisation Valeureux entwickelt von Sibylle Saint Girons und Matthew Slater, das in grossen Gruppen bespiel werden kann und einige wichtige Geldprobleme, wie das Schuldgeld oder die Geldverteilung beleuchtet.

LETSplay (Englisch): Das LETS-Spiel von LETS-Gründer Michael Linton. Das Spiel existiert in einer Papierversion, als auch als online-Spiel. Es ist sehr einfach aufgebaut, braucht aber einiges Experimentieren und ausprobieren, bis man seine Struktur versteht. Es ist nicht ein Spiel wo gewonnen oder verloren werden kann. Es ist  ein Point-and-Click-Einführung in die Grundideen von LETS (Simulation). Die Spieler kaufen und verkaufen, Gegenstände (aus einer Liste) und beobachten, wie das Geld sich bewegt. Das Spiel soll aufzeigen, wie sich konventionelles und Community-Geld (LETS) unterscheiden, wie man beide Systeme parallel benutzt und welche Vorteile LETS bieten.

CurrencyLab Game (Englisch): „Eine ansprechende und lustige Art, mehr über alternative Währungen zu erfahren. Die Spieler werden zu Währungsdesignern und arbeiten zusammen und diskutieren Strategien, die sie nutzen werden, um die vielen Herausforderungen zu bewältigen, denen sich die Schaffung einer neuen Währung gegenübersieht. Kommt als PDF zum Drucken, Ausschneiden und Spielen!“

Es wird ein finanzieller Beitrag nach eigenem Ermessen erwartet. Zur Website: Klick in nachfolgende Box.

CurrencyLab Game

Community Currency Game (Englisch): Die beiden japanischen Wissenschaftler Masayuki Yoshida und Shigeto Kobayashi haben ein Spiel entwickelt, bei dem in einer kleineren Stadt in gewählten Rollen zuerst mit nationaler Währung gehandelt wird. Dann wird eine zusätzliche Komplementärwährung eingeführt und die Einflüsse auf die Wirtschaft können direkt beobachtet werden.

Grassroots Economics Community Currency Game (Englisch): Entwickelt von der Organisation, die den Bangla Pesa erfunden hat, ist dieses Spiel eine „praktische Simulation, die auch Spass macht, um zu erklären, wie eine Gemeinschafts-Währung funktioniert und um das Thema zu diskutieren.  Das Spiel wird bereits seit 2010 mit einigen Modifikationen in der ersten Phase der Umsetzung für neue Währungen verwendet – aber es kann auch als verkürzte Versionen (ohne Tauschteil) bei regelmäßigen Treffen und Bildungsveranstaltungen gespielt werden.“